Padel, Pilzbrot und Park Güell

Stadtführung auf Umwegen Montag, ganz normal. Arbeit, Projekt, Routine. Danach holte mich meine Freundin ab - und ich wurde unfreiwillig zum Stadtführer. Wir liefen durch die Innenstadt, bis wir schließlich vor der Catedral-Basílica standen. Ich versuchte mich zu erinnern, was unser Stadtführer Diego in der ersten Woche über den Platz und die Kathedrale erzählt hatte – und gab mein Bestes, das Wichtigste weiterzugeben. Dann zeigte ich ihr die beiden Bomben im Inneren, mitsamt den Einschlagslöchern, die noch heute im Dach zu sehen sind. ...

19. April 2026

Kaffee, Carrefour und der Alltag

Manchmal ist ein Tag einfach ein Tag. Kein besonderes Erlebnis, keine große Erkenntnis und trotzdem passiert irgendwie immer etwas. Ankommen im Alltag Kurz geschlafen, schwer aufgestanden. Der Tag begann langsam. Was aber direkt auffiel: Die Tram zur Arbeit ist entspannter als gedacht. Einsteigen, sitzen bleiben, aussteigen – fertig. Kein Umsteigen, keine langen Wege. Im Vergleich zur vorherigen Unterkunft vorher ist das schon ein kleiner Gewinn. Im Büro waren die Kollegen aus Bulgarien wieder da. Wir teilen uns das Coworking Space, und inzwischen gehört das fast schon zur Routine. Projekt weitergemacht, nichts Dramatisches. ...

14. April 2026
Nazarenos der Semana Santa in Zaragoza

Umzug, Karwoche und ein Burger-Festival

Manchmal vergisst man, dass man eigentlich nur vorübergehend irgendwo lebt – bis man die Koffer wieder packt. Mittwoch stand der Umzug an. Ich hatte die Übergangswohnung bis 17 Uhr zu räumen, also früh aufgehört, aufgeräumt, geputzt – so zurückgelassen, wie ich sie vorgefunden hatte. Dann kam das Taxi. Die neue Unterkunft ist ein Studentenhotel: viele Zimmer, viele Studenten, deutlich weniger Anonymität als vorher. Das hat seine Vorteile. Auf der anderen Seite ist das Zimmer kleiner, die Kochnische reicht für das Nötigste – und ein paar Dinge fehlen noch. Kein Topf, kein Küchenlappen. Kleinigkeiten, aber man merkt es sofort. ...

5. April 2026

Erster Tag, erste Eindrücke

Erster Tage, erste Eindrücke Nach dem Chaos der Anreise war der Schlaf an diesem Abend schnell da – und tief. Morgen würde der erste echte Tag beginnen. Montag früh. Erster Bus, erste Agentur, erstes Gespräch auf Spanisch. Elena von Mundus empfing mich herzlich und gab mir eine kleine Einführung in Zaragossa: wo ich arbeiten werde, was mich erwartet, was ich noch wissen musste. Das Coworking Space liegt praktischerweise in derselben Straße – ein Büro, das ich mir ab und zu mit anderen Students teilen werde. ...

31. März 2026
Ein Foto aus dem Flugzeug

Zwischen Berlin und Zaragossa

Zwischen Berlin und Zaragossa Mein Tag begann stressiger als geplant. Eigentlich wusste ich, dass in der Nacht die Uhren um eine Stunde vorgestellt werden. Kein Problem, dachte ich mir. Mein Smartphone stellt die Zeit ja automatisch um. Perfekt also. Mein Denkfehler: Ich ging davon aus, dass die Umstellung um Mitternacht passiert. Stattdessen wurde ich um 1:50 Uhr geweckt – und zehn Minuten später war es plötzlich 3 Uhr. Nicht ideal. Eigentlich wollte ich zu diesem Zeitpunkt schon am Flughafen sein, vor allem, weil ich Aufgabegepäck hatte und mir keinen Stress machen wollte. ...

29. März 2026
Ein Foto von der Berliner Stadtlandschaft

Wilkommen

Der erste Beitrag ist nun auch live – und damit auch der ganze Blog, in dem ich meine Eindrücke und Erlebnisse während meiner kommenden Reise nach Saragossa festhalten werde. Kurz zum Kontext dieser Seite, damit alle abgeholt sind: Ich bin Azubi, arbeite in Berlin und besuche das OSZ IMT in Berlin, wo ich mich hauptsächlich mit IT beschäftige. Im zweiten Ausbildungsjahr hatten wir die Möglichkeit, am Erasmus+ Programm der EU teilzunehmen. Dabei können wir zwei Monate im europäischen Ausland leben und arbeiten. Diese Chance wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen – deshalb nehme ich, wie ihr euch wahrscheinlich schon denken könnt, daran teil. ...

10. März 2026