Der Midnight Commander, kurz mc, des GNU-Projekts ist ein freier Klon des Norton Commander; wie dieser unter DOS im Textmodus stellt auch der Midnight Commander eine zweispaltige Ansicht auf einem Terminal oder einer Terminalemulation bereit und zählt zu den bekannteren Konsolen-Programmen unter Linux. Erscheinungsjahr: 1994

Midnight Commander

Noch ein paar Tage. Dann geht der Flug zurück nach Berlin. Ein spontanes Wochenende in Madrid Am vorletzten Wochenende wollte ich die Zeit noch sinnvoll nutzen. Zaragoza liegt praktisch auf halbem Weg zwischen Madrid und Barcelona. In Barcelona war ich schon, aber Madrid? Das hatte ich bis dahin ausgelassen. Also buchte ich relativ kurzfristig einen Bus, packte wenig ein und ließ mich treiben. Madrid ist teuer. Mehr als Zaragoza, mehr als ich erwartet hatte. Aber die Stadt lohnt sich trotzdem. Hier ein paar Highlights: ...

22. Mai 2026
Spanisch ohne Rückenwind - Auf dem Bild ist die große spanische Flagge an der Plaza de Colón in Madrid zu sehen. Sie befindet sich bei den Jardines del Descubrimiento und hängt an einem etwa 50 Meter hohen Fahnenmast. Die Flagge selbst ist ungefähr 21 Meter breit und 14 Meter hoch, also rund 294 Quadratmeter groß. Damit gehört sie zu den auffälligsten Symbolen dieses Platzes.

Spanisch, irgendwie

Vor meiner Abreise hatte ich mir vorgestellt, wie ich nach zwei Monaten entspannt auf Spanisch plaudere. Jetzt, eineinhalb Monate später, bestelle ich meinen Kaffee, und werde trotzdem manchmal nicht verstanden. Null als Ausgangspunkt Ich hatte vor dieser Reise buchstäblich null Spanisch. Kein Schulunterricht, keine spanischsprachigen Freunde, keine nennenswerten Berührungspunkte mit der Sprache. Der Plan war also klar: von Grund auf neu anfangen. In den Wochen vor der Abreise war die Motivation hoch. Ich hörte Podcasts auf Spanisch, arbeitete Sprachkurse durch, übte Vokabelkarten und schaute mir spanische Filme mit Untertiteln an, einfach um ein Gefühl für den Klang der Sprache zu bekommen. ...

16. Mai 2026

Endlich mal über die Arbeit reden

Ich habe in den letzten Wochen viel über die Stadt geschrieben, über Prozessionen, Kaffeemaschinen und falsche Busse. Aber über die Arbeit selbst habe ich bisher kaum etwas gesagt. Das hole ich jetzt nach. Das Unternehmen Ich arbeite für Xelab, ein junges Technologieunternehmen aus Zaragoza. Das Portfolio ist breit: Webentwicklung, Automatisierung, künstliche Intelligenz und weitere IT-Themen. Kein enges Nischenprodukt, sondern ein Unternehmen, das sich bewusst offen aufstellt. Mein Projekt bewegt sich in der Schnittmenge aus KI und Gesundheit, ein Bereich, der gerade viel Bewegung hat. ...

10. Mai 2026

Padel, Pilzbrot und Park Güell

Stadtführung auf Umwegen Montag, ganz normal. Arbeit, Projekt, Routine. Danach holte mich meine Freundin ab - und ich wurde unfreiwillig zum Stadtführer. Wir liefen durch die Innenstadt, bis wir schließlich vor der Catedral-Basílica standen. Ich versuchte mich zu erinnern, was unser Stadtführer Diego in der ersten Woche über den Platz und die Kathedrale erzählt hatte – und gab mein Bestes, das Wichtigste weiterzugeben. Dann zeigte ich ihr die beiden Bomben im Inneren, mitsamt den Einschlagslöchern, die noch heute im Dach zu sehen sind. ...

19. April 2026

Kaffee, Carrefour und der Alltag

Manchmal ist ein Tag einfach ein Tag. Kein besonderes Erlebnis, keine große Erkenntnis und trotzdem passiert irgendwie immer etwas. Ankommen im Alltag Kurz geschlafen, schwer aufgestanden. Der Tag begann langsam. Was aber direkt auffiel: Die Tram zur Arbeit ist entspannter als gedacht. Einsteigen, sitzen bleiben, aussteigen – fertig. Kein Umsteigen, keine langen Wege. Im Vergleich zur vorherigen Unterkunft vorher ist das schon ein kleiner Gewinn. Im Büro waren die Kollegen aus Bulgarien wieder da. Wir teilen uns das Coworking Space, und inzwischen gehört das fast schon zur Routine. Projekt weitergemacht, nichts Dramatisches. ...

14. April 2026
Nazarenos der Semana Santa in Zaragoza

Umzug, Karwoche und ein Burger-Festival

Manchmal vergisst man, dass man eigentlich nur vorübergehend irgendwo lebt – bis man die Koffer wieder packt. Mittwoch stand der Umzug an. Ich hatte die Übergangswohnung bis 17 Uhr zu räumen, also früh aufgehört, aufgeräumt, geputzt – so zurückgelassen, wie ich sie vorgefunden hatte. Dann kam das Taxi. Die neue Unterkunft ist ein Studentenhotel: viele Zimmer, viele Studenten, deutlich weniger Anonymität als vorher. Das hat seine Vorteile. Auf der anderen Seite ist das Zimmer kleiner, die Kochnische reicht für das Nötigste – und ein paar Dinge fehlen noch. Kein Topf, kein Küchenlappen. Kleinigkeiten, aber man merkt es sofort. ...

5. April 2026

Erster Tag, erste Eindrücke

Erster Tage, erste Eindrücke Nach dem Chaos der Anreise war der Schlaf an diesem Abend schnell da – und tief. Morgen würde der erste echte Tag beginnen. Montag früh. Erster Bus, erste Agentur, erstes Gespräch auf Spanisch. Elena von Mundus empfing mich herzlich und gab mir eine kleine Einführung in Zaragossa: wo ich arbeiten werde, was mich erwartet, was ich noch wissen musste. Das Coworking Space liegt praktischerweise in derselben Straße – ein Büro, das ich mir ab und zu mit anderen Students teilen werde. ...

31. März 2026